Gleichstellung der Geschlechter

"Die Menschenwelt hat zwei Flügel: Den einen bilden die Frauen, den anderen die Männer. Erst wenn beide Flügel gleichmäßig entwickelt sind, kann der Vogel fliegen. Bleibt ein Flügel schwächlich, so ist kein Flug möglich."

'Abdu'l-Bahá

Die Lehren Bahá'u'lláhs zum Verhältnis zwischen Frau und Mann ist einfach: Frauen und Männer sind gleichwertig. Das bezieht sich ausdrücklich nicht nur auf die geistige Natur des Menschen, sondern ebenso auf die Stellung der Geschlechter in der Gesellschaft.

Die Gleichstellung der Geschlechter ist Voraussetzung für eine friedliche Entwicklung der Gesellschaft. Bahá'í stellen damit eine traditionelle, von Männern geprägte Machtpolitik in Frage.

Bei ihrer Arbeit zur Förderung der Gleichberechtigung von Mann und Frau orientieren sich Bahá'í jedoch nicht am Geschlechterkampf. Seit 1996 besteht ein Bahá'í Frauen Forum als eingetragener Verein, der ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Männern und Frauen in der Gesellschaft fördert.

Das Bahá'i Frauen Forum hält Veranstaltungen und Seminare ab, erarbeitet Stellungnahmen zur Frauenpolitik, unterstützt die Arbeit der Bahá'í International Community bei der UN-Frauenrechtskommission in New York und fördert die Banani Mädchenschule in Sambia.

Interreligiöser Dialog

 

 

 

 

Frauen aus dem Bahá'í Frauen Forum: Gisa Meier-Floeth, Lisette Mühlschlegel, Ruth Grünbaum und Heidi Mühlschlegel (v.l.n.r.)