Zahlen und Fakten

  • Weltweit gibt es mehr als sechs Millionen Bahá'í. Sie leben in etwa 100.000 Orten rund um den Globus und vertreten über 2000 verschiedene ethnische Gruppen. In Tausenden wird jedes Jahr ein lokaler Geistiger Rat der Bahá'í gewählt.

  • In Deutschland leben etwa 6000 Bahá'í in über 900 Städten und Gemeinden. In rund 100 davon besteht ein Geistiger Rat.

  • Die Bahá'í-Gemeinde Deutschland umfasst Menschen aus über 90 verschiedenen Nationalitäten.

  • Im Jahr 2011 zählte die Bahá'í-Gemeinde Deutschland über 40 nachbarschaftlich orientierte soziale Projekte von der Dorferneuerung über Umweltprojekte bis hin zu Frauenarbeit und Behindertenhilfe. Global sind Mitglieder der Bahá'í-Religion in rund 600 laufenden sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungsprojekten und mehreren Tausend kleineren Projekten mit festgelegter Dauer engagiert.

  • Derzeit gibt es sieben Bahá'í-Häuser der Andacht - in Australien, Deutschland, Indien, Panama, Samoa, Uganda und den Vereinigten Staaten. Das achte Haus der Andacht wird derzeit in Chile gebaut. In Deutschland befindet sich seit 1964 das Haus der Andacht in Hofheim-Langenhain im Taunus. Es wurde 1987 in die Liste hessischer Kulturdenkmäler aufgenommen.

  • Bahá'í-Schriften und andere Literatur wurden in mehr als 800 Sprachen übersetzt.

  • Jedes Jahr besuchen fast 400.000 Menschen die Bahá'í-Schreine, Terrassen und Gärten auf dem Berg Karmel in Haifa, Israel.

  • Das Land mit den meisten Bahá'í ist Indien mit schätzungsweise einer Million Bahá'í. Das Bahá'í-Haus der Andacht in Neu-Delhi ist der meistbesuchte Bahá'í-Ort in der Welt. Im Jahr 2007 hatte es 4,6 Millionen Besucher.

  • Im Iran, wo die Bahá'í-Religion ihren Ursprung hat, bildet die Gemeinde mit rund 300.000 Menschen die größte nicht-islamische religiöse Minderheit.

  • Die Encyclopedia Britannica hat die Bahá'í-Religion nach dem Christentum als die am zweitweitesten geografisch verbreitete Religion in der Welt gelistet.

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