Báb, der Vorläufer

Die Geschichte der Bahá’í-Religion beginnt am Anfang des 19. Jahrhunderts. 1844 verkündete ein junger Mann mit dem Titel Báb (arab. "Das Tor") in Persien, ein Gottesgesandter zu sein. Er ersetzte das islamisch Religionsgesetz durch ein neues.

Die Lehren des Báb zielten auf eine Modernisierung der Religion, aber auch der gesamten Gesellschaft: Frauen und einfachen Menschen räumte Er deutlich mehr Rechte ein, Seine Religion kannte keinen Klerus und der Machtmissbrauch seitens geistlicher Autorität sollte eingestellt werden.

Der Báb gewann in nur kurzer Zeit viele Anhänger. Aufgrund dieser zunehmenden Popularität vermehrte sich der Widerstand der Regierung und Geistlichkeit. Der Báb wurde eingekerkert und 1850 in Täbris, Iran, öffentlich hingerichtet. Seine Lehren verbreiteten sich dennoch und sind heute ein prägender Bestandteil der Bahá’í-Religion. 

Bahá'u'lláh

 

 

Das Grabmal des Báb in Haifa, Israel