Gleichwertigkeit der Geschlechter

„Die Menschenwelt besteht aus zwei Hälften: der männlichen und der weiblichen. Eine ergänzt die andere. Ist eine davon unterentwickelt, so hat zwangsläufig auch die andere Mängel.“

'Abdu'l-Bahá

Baha’u’llah lehrt nicht nur die geistige, sondern auch die soziale Gleichstellung der Geschlechter – vielerorts auch heute noch eine große Herausforderung.

Der Mangel an Bildung ist in vielen Ländern Hauptursache für die Benachteiligung der Frauen. Nach den Bahá'í-Lehren müssen Frauen die gleichen Bildungschancen, Arbeitsmöglichkeiten und Rechte erhalten wie Männer. Ist eine Familie nicht in der Lage, allen Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen, haben Mädchen Vorrang. Denn als spätere Mütter tragen sie eine große Verantwortung für die nächste Generation.

Die Bahá'í-Schriften weisen auch darauf hin, dass die volle Gleichberechtigung von Mann und Frau eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen dauerhaften Weltfrieden ist.

„Wenn daher die Frau an Macht und Einfluss zur Stufe des Mannes aufrückt, das Wahlrecht erhält und Einfluss auf die Regierung gewinnt, dann gibt es sicherlich keinen Krieg mehr, denn die Frau ist von Natur aus der ergebenste, standhafteste Anwalt des Friedens.“  'Abdu'l-Bahá

Ehe & Familie

Bahá'í-Frauen-Forum

Zum Weiterlesen

Janet A. Khan, Peter J. Khan, Fortschritt der Frauen. Bahá'í-Verlag, 356 Seiten.

Die Gleichberechtigung von Frau und Mann ist ein zentrales Ziel der Bahá'í-Religion. In dieser breit angelegten Darstellung behandeln die Autoren vor allem solche Aspekte der Gleichheit der Geschlechter, die in der Literatur bislang übergangen oder nur am Rande angeschnitten wurden.