Fasten

"... im Wesentlichen eine Zeit der Meditation und des Gebets, der geistigen Erneuerung, während der sich der Gläubige bemühen soll, sein inneres Leben wieder zu ordnen und die in seiner Seele ruhenden geistigen Kräfte zu erfrischen und zu stärken. Der Sinn und Zweck des Fastens ist geistiger Natur."

Shoghi Effendi

Foto von Sonnenuntergang in den Bergen

Vom 1. bis zum 19. März, dem letzten Monat des Bahá'í-Kalenders, fasten die Bahá'í zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Sie verzichten dabei auf Essen und Trinken.

Die Fastenzeit hat vor allem die geistig-spirituelle Bedeutung der Loslösung von materiellen Wünschen und Begierden und stärkeren Hinwendung zu Gott.

 

Pilgern

 „Wir haben euch geboten, vom Reifealter [15 Jahre] an zu beten und zu fasten. Dies ist von Gott, eurem Herrn und dem Herrn eurer Väter verordnet. Als Gnadengabe aus Seiner Gegenwart hat Er jene ausgenommen, die schwach sind durch Krankheit oder Alter, und Er ist der Vergebende, der Großmütige ... Für eine kurze Zeit haben Wir euch das Fasten zur Pflicht gemacht und an dessen Ende euch Naw-Rúz [Bahá'í-Neujahr] als Fest bestimmt ... Wer reist, schwanger ist oder stillt, ist nicht an das Fasten gebunden. Enthaltet euch der Speise und des Tranks von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und gebt acht, dass Gier euch nicht dieser Gnade beraube, die im Buche bestimmt ist.“

Bahá'u'lláh