Leben als Bahá'í

"Jeder von euch sei wie eine Lampe, die der Menschenwelt mit dem Licht der Tugenden leuchtet. Seid vertrauenswürdig, aufrichtig, liebevoll und vollkommen rein. Seid strahlend, seid geistig, seid gläubig, seid beispielhaft, seid lebendig in Gott, seid wahre Bahá'í."

'Abdul-Bahá

Bahá'í ist, wer Bahá'u'lláh als Offenbarer des göttlichen Willens für die heutige Zeit anerkennt und in Seinen Lehren das Heilmittel für die Nöte unserer Zeit sieht. Gleichzeitig bringt ein Bahá'í auch allen anderen Religionen die gleiche Achtung entgegen.

Der geistigen Entwicklung des Einzelnen dienen tägliches Gebet und regelmäßiges Studium der Heiligen Schriften. Arbeit, die im Geiste des Dienstes an der Menschheit verrichtet wird, kommt dem Gottesdienst gleich.

Religion soll sich mehr in Taten als in Worten äußern

Die Gleichstellung von Mann und Frau, eine hohe Wertschätzung der Familie, Offenheit und Gastfreundschaft, bestmögliche Erziehung für die Kinder, und das Bestreben, sich weiter zu entwickeln und die Einheit der Menschheit zu fördern, sind weitere Merkmale eines Bahá'í-Lebens.

Die Menschheit betritt nach Bahá’u’lláh jetzt das Stadium der Reife. Das bedeutet nicht nur mehr Freiheiten, sondern vor allem mehr Verantwortung eines jeden von uns für die Gemeinschaft und die ganze Menschheit.

Gebet & Meditation

Zum Weiterlesen

Janet Rawling-Keitel hat in ihrem Buch Und dann wurde ich Bahá'í 41 spannende Berichte über Menschen gesammelt, die im Laufe ihres Leben den Bahá'í-Glauben für sich entdeckt haben: Frauen und Männer, jüngere und ältere Menschen, ehemalige Christen und Atheisten, Bahá'í, die in Bahá'í-Familien geboren wurden, Menschen aus den neuen und alten Bundesländern, Menschen, die mystischen Erfahrungen hatten und Menschen, die den Weg der wissenschaftlichen Forschung gegangen sind. Bahá'i-Verlag, 200 Seiten.