Unsterblichkeit der Seele

„Befreie dich aus den Banden dieser Welt und löse deine Seele aus dem Gefängnis des Selbstes. Ergreife die Gelegenheit, denn niemals kehrt sie wieder.“

Bahá'u'lláh

Bahá'u'lláh beschreibt die Seele als innere Wirklichkeit des Menschen, die sein wahres Leben ausmacht. Sie ist nicht wie die materiellen Dinge aus kleineren Bestandteilen zusammengesetzt, daher unteilbar und unauflöslich. Die Seele gehört den geistigen Welten Gottes an und ist somit unsterblich.

Nach dem körperlichen Tod lebt die menschliche Seele weiter – in einer Welt, die weder räumlich noch zeitlich begrenzt ist. Der Mensch vermag sich diese jenseitige Welt nicht vorzustellen, in der die Seele von allen körperlichen Begrenzungen befreit ist. Denn das „Jenseits ist so verschieden vom Diesseits wie diese Welt von der des Kindes, das noch im Mutterleib ist.“

Die Seele des Menschen ist unsterblich, und niemand ist davon ausgenommen. Himmel und Hölle sind nur Bilder, die die Nähe zu Gott oder Gottferne ausdrücken. Auch die nächste Welt ist wie eine Reise, die die Seele mit Hilfe der in dieser Welt erworbenen geistig-spirituellen Eigenschaften antritt. Seelen, die einander in dieser Welt lieben, werden auch in der nächsten Welt diese Liebe miteinander teilen.

Gut und Böse

Zum Weiterlesen

Ist der Tod das Ende oder die Pforte zu einem neuen, reichen, ewigen Leben? Gibt es Himmel und Hölle? Welchen Sinn hat das irdische Leben? Welche Tugenden müssen wir hier erwerben, um für das Jenseits vorbereitet zu sein? Was ist die Seele? Werden wir uns im Jenseits wiedersehen? Solche Fragen stellen sich die Menschen seit Anbeginn der Geschichte. Hier sind Antworten darauf, aus dem Bahá'í-Schrifttum zusammengestellt. Bahá'í-Verlag, 152 Seiten

... und zu ihm kehren wir zurück