Geistiger Rat

Bild NGR-Mitglieder

"Jetzt müssen sich diese gewählten Vertreter erheben, in Geistigkeit und Freude zu dienen, in reiner Absicht, stark angezogen vom Duft des Allmächtigen, kraftvoll gestützt vom Heiligen Geist." 'Abdu'l-Bahá

In jedem Ort mit mindestens neun erwachsenen Baha’i wird jährlich am 1. Ridvan-Feiertag (21. April) ein örtlicher Geistiger Rat gewählt, der jeweils für ein Jahr amtiert. Die Geistigen Räte - in den Schriften Baha’u’llahs auch „Häuser der Gerechtigkeit“ genannt - sind für alle Gemeindeangelegenheiten verantwortlich.

Die Arbeitsweise des Geistigen Rates folgt den Prinzipien der Baha’i-Beratung. Zu den Themen der Beratung in einem Geistigen Rat zählen neben der Gestaltung der regelmäßigen Gemeindeversammlungen (19-Tage-Feste, Bahá'í-Feiertage), Fragen der Verwaltung und Festigung der Gemeinde, Kindererziehung, Trauungen oder Beerdigungen nach dem Baha’i-Ritus, aber auch öffentliches und soziales Engagement im Geiste der Bahá'í-Lehren.